Was bietet Mission: Erstkommunion und dieses Gruppenmanual?

Danke, dass du dich für „Mission: Erstkommunion“ entschieden hast. Wir haben diesen Kurs zusammen mit dem Bistum Mainz entwickelt, um einen zeitgemäßen, unterhaltsamen Kurs für die Vorbereitung auf das Sakrament der heiligen Erstkommunion anzubieten.

Mit dem Gruppenmanual möchten wir alles bereitstellen, was ihr braucht, um diesen Kurs bei euch Vor-Ort zu etablieren. Dabei sind wauch sehr an eurem Feedback interessiert. Der Zugang zu diesem Gruppenmanual ist zeitlich nicht beschränkt. Du profitierst also von all den Verbesserungen und Erweiterungen, die wir hier eintragen werden.

Alle Änderungen kannsts du in A – Changelog nachvollziehen.

Was dieses Gruppenmanual ist – und was nicht

Dieses Manual ist das Werkzeug für alle, die Mission: Erstkommunion in ihrer Pfarrei begleiten. Es richtet sich an Katechet:innen, Gemeindereferent:innen, Pastoralassistent:innen, ehrenamtliche Gruppenleiter:innen und Pfarrer.

Das Manual enthält: einen vollständigen Zeitstrahl für das gesamte Vorbereitungsjahr, vier ausführlich ausgearbeitete Gruppenstunden, einen Leitfaden für das Team, theologische Hintergründe, Hinweise für die Feier und die Zeit danach – sowie alle Vorlagen, die eine Pfarrei braucht.

Was das Manual nicht ist: ein starres Drehbuch. Jede Pfarrei ist anders. Mission: Erstkommunion ist so konzipiert, dass es sich anpassen lässt – ohne seinen Kern zu verlieren.

Unser Konzept

Noch ein paar Worte zu unserem Konzept und zu unserer Idee hinter diesem Ansatz. Es gibt einen Moment in der Erstkommunionvorbereitung, den fast alle kennen, die schon einmal dabei waren: den Moment, in dem man merkt, dass die Kinder eigentlich woanders sind. Nicht böswillig, nicht desinteressiert – aber eben woanders. Der Gruppenraum ist angemessen dekoriert, das Arbeitsblatt liegt bereit, und irgendwo zwischen dem dritten Erklärungsversuch und der Aufforderung, einen Bibelvers aufzuschreiben, ist der Funke einfach nicht übergesprungen.

Mission: Erstkommunion setzt genau an dieser Stelle an. Nicht mit einer neuen Methode, die dasselbe besser macht. Sondern mit einer anderen Grundfrage: Was wäre, wenn die Erstkommunionvorbereitung kein Unterricht wäre, sondern ein Abenteuer? Und was wäre, wenn dieses Abenteuer nicht im Gruppenraum beginnt, sondern am Briefkasten?

Die Idee: Ein Fest ist in Gefahr

Im Zentrum von Mission: Erstkommunion stehen zwölf Briefe – handgeschrieben wirkende, liebevoll gestaltete Briefe, die im Lauf der Vorbereitungszeit eine nach der anderen, heimlich und unerwartet, in den Briefkasten der Kinder landen. Absenderin ist Maria Magdalena. Nicht die legendenüberladene Figur der Kirchengeschichte, sondern die biblische Maria: eine starke, mutige Frau aus Magdala am See Genezareth, die Jesus persönlich kannte, ihn bis zum Kreuz begleitete und als Erste dem Auferstandenen begegnete.

Ihr Anliegen ist dringend: Ein Fest ist in Gefahr – die Erstkommunion. Und sie braucht Hilfe. Das Kind soll nicht nur zuschauen, sondern mitwirken. Dieser Perspektivwechsel vom passiven Empfänger zum aktiven Mitgestalter ist das Herzstück des Konzepts.